CAIROS: Grenzüberschreitende Harmonisierung der Lawinenkommissionstätigkeiten
Abstract
Only available in German
Seit Frühjahr 2024 verfolgt das Projekt das Ziel:
die Harmonisierung der Arbeit von Lawinenkommissionen und die Verbesserung des Lawinenrisikomanagementsdurch gemeinsame Werkzeuge, abgestimmte Ausbildungswege und moderne Entscheidungsunterstützung.
CAIROS gliedert sich in drei zentrale Elemente:
- Gemeinsame Ausbildungsstrukturen: Entwicklung harmonisierter Kurskonzepte sowie einheitlicher Lehr- und Lernunterlagen für alle beteiligten Regionen.
- Neue Softwareplattform: Ein digitales System, das Informationsbeschaffung, Entscheidungsfindung, Dokumentation und Kommunikation zwischen Kommissionen und Entscheidungsträgern erleichtert.
- Täglich aktualisierte Lawinenszenariokarten: Visuelle Entscheidungshilfen zur Unterstützung der täglichen Arbeit in Lawinenkommissionen.
Der Name CAIROS ist dabei Programm – abgeleitet vom griechischen καιρός, dem „richtigen Zeitpunkt“.
Denn unabhängig von Landes- oder Regionsgrenzen gilt: Im Umgang mit der Naturgefahr Lawine kommt es darauf an, zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Gemeinsame Standards, transparente Abläufe und moderne Tools können entscheidend dazu beitragen.
Weiterführende Links:
INTERREG Italien – Österreich
https://www.europaregion.info/euregio/projekte/interreg/cairos-harmonisierung-der-arbeitsablaeufe-von-lawinenkommissionen/
CAIROS: Grenzüberschreitende Harmonisierung der Lawinenkommissionstätigkeiten
Michael Winkler, Alice Gasperi, Jakob Schwarz
https://cms.naturfreunde.at/files/Uploads_BO/Lawinensymposium6_Tagungsband_2025_upload.pdf
Lawinenszenariokarten als Entscheidungshilfe für Lawinenkommissionen
Christoph Hesselbach, Jakob Schwarz, Paula Spannring, Andreas Huber, Alice Gasperi, Michael Winkler,
Marc Adams, Jan-Thomas Fischer
https://cms.naturfreunde.at/files/Uploads_BO/Lawinensymposium6_Tagungsband_2025_upload.pdf
About the speaker
"Die Erkenntnis, dass ein traumhaft weißer Hang sich innerhalb weniger Sekunden in eine tödliche Gefahr verwandeln kann, erfüllt mich mit Respekt und Ehrfurcht, aber auch mit Neugier. Aus diesem Grund motiviert es mich stets, mich intensiv mit den zugrunde liegenden Prozessen auseinanderzusetzen, sie zu verstehen und zu kommunizieren. Die ÖGSL verkörpert für mich genau das: eine Plattform für Wissenstransfer und die Verbindung von Praxis und Forschung." Christoph Hesselbach arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) in der Schnee- und Lawinenabteilung. Darüber hinaus bringt er sein Engagement und seine Leidenschaft für Schnee als General Manager der ÖGSL ein.
